|
 
Mitten in Luckenwalde auf dem ehemaligen Volltuchgelände steht die
Kunsthalle Vierseithof.
Das Haus mit seinen hellen Klinkersteinen und den
hohen
Bogenfenstern wurde früher als Turbinenhalle der Volltuchfabrik
genutzt.
Heute ist der alte Industriebau ein Ort für
Kunst und Kultur auf dem Volltuchgelände in
Luckenwalde
Nach der Wende wurde die Fabrikanlage Volltuch stillgelegt. 1992
erwarben
die Unternehmen HABERENT das Gelände, um hier eine moderne
Wohnsiedlung
zu errichten. Für die Umgestaltung der Industriebrache
zu einem neuen
Wohngebiet ist neben der Stadt, den Architekten und
Landschaftsplanern
auch der Bauherr mit dem Brandenburgischen
Architekturpreis 1997
ausgezeichnet worden. Hier finden jetzt über
1000 Luckenwalder ihr Zuhause.
Zum Volltuchgelände gehört auch das denkmalgeschützte Hotel
Vierseithof****
mit
Restaurant und Weberstube. Das Hotel zeigt permanent eine
Kunstsammlung mit über 100 Originalwerken renommierter Künstler.
Der Kunsthalle Vierseithof
hat sich als hochrangiger Ausstellungsort etabliert
und dies,
ohne öffentliche Fördermittel in Anspruch zu nehmen.
Das Programm
der Kunsthalle Vierseithof
steht für ein ausgewogenes
spannendes Konzept. Ihr Forum
findet auch in überregionalen Fachkreisen
große Anerkennung.
In guter Gesellschaft
Hausherr der Kunsthalle ist der Verein der Freunde und Förderer der
Kunsthalle Vierseithof
in Luckenwalde e.V. unter dem Vorsitz des Mäzens
und Begründers der
Sammlung HABERENT, Maximilian Hägen.
Seit 2008/2009 ist die Kunstwissenschaftlerin Kasia Kamińska Kuratorin
der Kunsthalle Vierseithof.
Seit Eröffnung der Kunsthalle am 30.08.1997 wurden über 80
Ausstellungen
zeitgenössischer Kunst gezeigt, u. a. Werke von GECCELLI, Achim Freyer,
Via Lewandowsky, Moritz Götze, Robert
Scheipner, Carsten Nicolai, Jakob
Mattner, Varda Getzow, Nadja
Schöllhammer und Jan Dörre.
Sehr beliebt waren die Lesungen mit Schriftstellern und
Künstlern Tschingis
Aitmatow, Harry Rowohlt, Eva-Maria Hagen,
Gerhard Rühm, Ralph Giordano,
Hellmuth Karasek, Cees Nooteboom und
Martin Mosebach, die auch
weiterhin in Zusammenarbeit mit dem
Brandenburgischen Literaturbüro,
Potsdam durchgeführt werden.
|