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ID> Leipzig ::: 04109 Leipzig, Ranstädter Steinweg/Goerdelerring




Beschreibung

Hochhaus am Goerdelerring, Leipzig


Visionen realisieren

Städtebauliche Erkenntnisse aus dem 1994 durchgeführten Ideen- und Realisierungswettbewerb sind die Aufnahme der Fluchten der bestehenden Blockränder und deren Übertragung  in die Vertikale mit einem in sich differenzierten Hochhauskörper, der die Ausrichtung an diesen „Raumschneisen“ als eine weiträumig signifikante Figur im Stadtraum ablesbar werden lässt.

Zwei schlanke winkelförmige Turmelemente, die unterschiedlichen Gebäudehöhen und Fluchtrichtungen bilden sich im Stadtraum ab. Der Sockelbereich des „Ensemble-Turmes“ schließt den Blockrand durch Aufnahme der angrenzenden Traufhöhen. Städtebauliche Idee, Baukörper und Raumorganisation sind kongruent.
Die beiden Turmwinkel umschließen wie zwei Hände einen vertikalen Innenraum. Das mit gläsernen Aufzügen befahrbare  Atrium erstreckt sich über die ganze Gebäudehöhe von der Hotelhalle im Erdgeschoß bis zum Glasdach. Das Atrium bringt Tageslicht in den Innenraum und übernimmt diverse gebäudetechnische und ökologische Funktionen.
Das Atrium ermöglicht die sinnliche Erfahrbarkeit des vertikalen Raumerlebnisses einer attraktiven Hotelnutzung. Im Unterschied zu einem konventionellem Hochhaus mit innerem Kern und schmalen Randzonen für die Nebennutzung ist das Erdgeschoss des Hochhauses ein offener, die gesamte Gebäudefläche umfassender Raum, der transparent vom Goerdelerring bis zum Randstädter Steinweg reicht.                         

Maßstab bestimmend sind die Stützen der mit Natursteinplatten verkleideten  Außenwand. Das Achsraster ist kongruent mit Konstruktion, Lastabtrag sowie nutzungsbedingten Geschosshöhen und strukturiert die tektonische Entwicklung der Fassade bis zum Dach, wo sie gegen den Himmel gläsern aufgelöst wird.
Das Spiel der Lichtreflektion im Glas und im polierten Naturstein geben der Fassade Leichtigkeit und Eleganz.

 

Nutzungsflexibel und individuell
Die Gebäudekomposition ermöglicht eine  Vielzahl hochwertiger Grundrissvarianten.
Der Hotelturm mit ca. 100m Höhe enthält im Erdgeschoss  Eingang und Rezeption, Hotellobby, Bistro Restaurant sowie Läden.
In den darüber liegenden Sockelgeschossen sind Veranstaltungs- und Kongressräume sowie ein Wellnessbereich vorgesehen. Eine  fantastische Aussicht bietet das Restaurant und die Skybar im Dachgeschoss, die unabhängig vom Hotelbetrieb zugänglich sind.

Die Komposition der beiden Baukörper wird durch einen einladend begrünten, mit Naturstein gepflasterten und die in die Vorplatzgestaltung integrierten Pleiße- und Elstermühlgraben abgerundet.

Die  viergeschossige  Tiefgarage  des Gebäudes hält ausreichend Stellplätze bereit.

Vorgesehen als Hauptnutzer des Gebäudes ist ein Hotelbetrieb mit einer Mischung aus einer flexiblen Anzahl von Hotelzimmern und Appartements sowie Hotelsondernutzungen. Ergänzend hierzu ist eine Büronutzung einzelner Geschosse denkbar.


Lage / Umwelt

Exzellent angebunden
•  gelegen im Stadtzentrum von Leipzig: 800 m bzw. 12 Gehminuten zum  Alten Rathaus und Markt; zum Hauptbahnhof nur eine Station mit der Straßenbahnlinie Tram 7 oder 15

•  Flughafen Leipzig International: ca. 13,3 km bzw. 15 Minuten mit dem Pkw, ca. 25 Minuten mit der Straßenbahnlinie Tram 7 oder mit dem Regionalzug

(Alle Angaben sind Ca. Angaben)


Leipzig

Leipzig ist eine äußerst wirtschaftsstarke Stadt der mitteldeutschen Wirtschaftsregion. Leipzig belegt im Capital-Ranking Platz 4 der wirtschaftsstärksten Städte Deutschlands nach Hamburg, München und Frankfurt. Bedeutende Faktoren sind neben dem internationalen Messestandort auch das Flughafendrehkreuz Halle/Leipzig und die ansässigen Großunternehmen wie Porsche, BMW, Amazon und Future Electronics.
Die neu eröffnete Attraktion des Leipziger Zoos Gondwanaland und die Baumwollspinnerei mit Galerien und Ateliers lockt internationales Publikum an.
Leipzig ist Zentrum der Kunstströmung  „Neue Leipziger Schule“.


Bezirk/Lage
Der Standort liegt im Stadtbezirk Mitte, im Ortsteil Zentrum West, am Rande des beliebtesten Viertels der Stadt und auch in einer der hochwertigsten und nachgefragten Geschäftslagen.

Hier lohnt sich ein Spaziergang um die atemberaubende Gründerzeitarchitektur, mit den verspielten  Details an den Wohnhäusern und Villen, die sich hier wie sonst nirgends in Europa als geschlossenes Ensemble erhalten hat, zu entdecken.


Unterstützt wird die Lage durch die verkehrsgünstige Erschließung am neu ausgebauten Verkehrsknotenpunkt Goerdelerring/ Randstädter Steinweg/ Paffendorfer Straße/ Trondlinring. Hier kreuzen sich die Bundesstraße 87 als West-Ost-Verbindung und die Bundesstraße 6 als Nord-Süd-Verbindung. Der Goerdelerring ist Teil des inneren Stadtrings von Leipzig. Das Grundstück ist mit mehreren Straßenbahn- und Buslinien des öffentlichem Personen Nahverkehrs sehr gut erschlossen. Der Hauptbahnhof ist nur etwa 800 Meter entfernt.
Vis á vis des Grundstücks Goerdelerring, in  unmittelbarer östlicher Nachbarschaft, entsteht derzeit eines der größten Einkaufs-Center Deutschlands, die „Höfe am Brühl“.
Südöstlich des Grundstücks befindet sich eine kleine Parkanlage, südwestlich schließen sich die Gebäude der IHK und der Hauptfeuerwache an.
Zahlreiche Gebäude mit kultureller- und Verwaltungsnutzung gruppieren sich um das Grundstück.

Die Hochhausbebauung an der Spitze Ranstädter Steinweg/Goerdelerring ist ein seit fast einhundert Jahren - beginnend mit den Überlegungen für eine Messe-Stadtkrone in den 1920er Jahren bis hin zu einem Architektenwettbewerb im Jahr 1994 - bestehendes städtebauliches Ziel.

Zur Sicherung dieses städtebaulichen Ziels hat die Ratsversammlung der Stadt Leipzig am 19.01.2011 die Aufstellung eines Bebauungs-planes beschlossen.
Der Standort komplettiert die bestehenden Hochpunkte am Wallring: das Wintergartenhochhaus, das Universitätshochhaus und den Rathausturm.


Besonderheiten

•  Stadtbildprägende Bedeutung
•  Markantes Erscheinungsbild
•  Atrium über die gesamte Gebäudehöhe
•  Variable Grundrisse

 

Projektdaten
•  5.956 m² Grundstücksfläche
•  ca. 33.517 m² Bruttogeschossfläche, oberirdisch
•  ca. 27 Geschosse
•  Geplante Höhe: ca. 100 m
•  Tiefgarage mit ca. 456 Stellplätzen in 4 Etagen
•  Aufstellungsbeschluß zum Bebauungsplanverfahren im Januar 2011


Zustand

Sonstiges

Der Architekt
Prof. Dipl. Ing. Helge Bofinger
geb.in Stettin (Pommern)
aufgewachsen in Berlin
1960-68 Studium an der TU-Braunschweig
1969 Gründung Büro Bofinger & Partner in Braunschweig
seit 1974 zweites Büro in Berlin
1978 Verlegung des Braunschweiger Büros nach Wiesbaden
1979 DEUBAU Sonderpreis
1983 Deutscher Architekturpreis, Anerkennung
seit 1986 Professor für Entwerfen und Gebäudetheorie, Universität Dortmund Fakultät Bauwesen
Honorary Professor,Universität Buenos Aires, Argentinien, Professor h.c,Universität Tiflis, Georgien
IAA Professor, International Academy of Architecture, Sofia, Bulgarien

1992 Deutscher Ingenieurbaupreis, Fernmelde-turm Dortmund-Scharnhorst

Zahlreiche Internationale Publikationen eigener Bauten, Ausstellungen, Wettbewerbspreise sowie Buchpublikationen.

Bekannte Bauten unter anderen:
Willy-Brandt-Haus, Berlin 
Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main

Alle Angaben stellen kein vertragliches Angebot dar und dienen nur der Information. Änderungen bleiben vorbehalten. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird deshalb keine Haftung übernommen.

Bildnachweis: Prof. Helge Bofinger, HABERENT



Kontakt Adresse
E-Mail
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Objekt Standort
Goerdelerring 5
04109 Leipzig
Mitte
Sachsen
Deutschland

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